Produkte
Unter Produkte verwaltest du das Sortiment deiner aktiven Veranstaltung – also alles, was an der Kasse verkauft wird. Jedes Produkt hat mindestens einen Namen und einen Preis und kann einer Kategorie zugeordnet werden.
Produkte gehören immer zu einer Veranstaltung. Ist kein Event aktiv, erscheint der Hinweis „Kein aktives Event“. Aktiviere zuerst eine Veranstaltung.

Produkt erstellen
- Klicke auf Produkt erstellen.
- Fülle die Felder aus:
- Name (Pflicht)
- Kategorie – Zuordnung zu einer Kategorie
- Beschreibung – optionaler Zusatz (z. B. „Frisch gezapft“)
- Preis (Pflicht)
- Optional: Wähle ein Produkt-Icon oder lade ein Bild hoch (siehe Icons und Bilder).
- Optional: Schalte Favorit ein, damit das Produkt an der Kasse ganz oben steht (siehe Favoriten).
- Optional: Füge über + Gruppe hinzufügen Optionsgruppen hinzu (z. B. „Beilage“ mit Auswahlmöglichkeiten).
- Klicke auf Erstellen.

Produktliste
Die Tabelle zeigt pro Produkt Name, Kategorie, Preis, Bestand und Status (z. B. Verfügbar). Über die Aktions-Schaltflächen am Zeilenende bearbeitest oder löschst du ein Produkt. Der Stern in der Zeile macht ein Produkt zum Favoriten oder nimmt es wieder heraus.
Favoriten
Was am häufigsten verkauft wird, markierst du als Favorit — mit dem Stern in der Produktliste oder dem Schalter Favorit im Produktdialog. An der Kasse erscheint dann ganz oben die Kategorie Favoriten mit genau diesen Produkten; beim ersten Öffnen ist sie gleich ausgewählt. So liegen Bier, Bratwurst und Pommes einen Tipp entfernt, egal in welcher Kategorie sie stehen.
Gibt es keinen Favoriten, fehlt die Kategorie, und die Kasse beginnt mit der ersten Kategorie. Favoriten gelten für alle Kassen der Veranstaltung.
Icons und Bilder
An der Kasse hat jedes Produkt ein kleines Bild in der Kachel. Dafür gibt es zwei Wege:
- Produkt-Icon wählen — öffnet die Auswahl mit farbigen Produktbildern: Bier, Radler, Wein und Schorlen, Softdrinks als Glas oder Flasche, Wurst, Steak, Burger, Pommes, Crêpes und mehr. Ohne Suche stehen sie nach Getränken und Speisen geordnet; die Suche findet sie mit deutschen oder englischen Begriffen, zum Beispiel „Pils“, „Bratwurst“ oder „fries“.
- Bild hochladen — ein Foto des Produkts. Es füllt die Fläche des Icons aus.
Ist der Assistent eingeschaltet, steht neben dem Icon-Feld zusätzlich Vorschlag: Gib zuerst den Namen ein, dann zeigt OpenEOS bis zu drei passende Produkt-Icons, die du antippst.
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Hat ein Produkt beides, zeigt die Kasse das Produkt-Icon. Hat es keines von beiden, übernimmt sie das Icon seiner Kategorie — für Kaffee oder Kuchen etwa, für die es kein eigenes Produktbild gibt. Produkte, die noch ein Icon aus der Vorversion haben, zeigt die Kasse mit dem passenden Produktbild (etwa Bier als Pils, Bratwurst als Grillwurst im Brötchen) oder, wenn es keins gibt, mit dem Icon der Kategorie.
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Für die zweite Zeile der Kachel nimmt die Kasse die erste Zeile der Beschreibung — schreib dort zum Beispiel „0,5 l“ oder „im Brötchen“.
Bestandsverfolgung
Die Spalte Bestand zeigt, wie viele Einheiten eines Produkts laut System noch vorhanden sind. So erkennt das Kassenpersonal frühzeitig, wenn ein Produkt zur Neige geht.
So funktioniert die Bestandsverfolgung:
- Verkauf reduziert den Bestand. Wird ein Produkt an der Kasse verkauft, sinkt sein Bestand automatisch um die verkaufte Menge.
- Kein Bestand hinterlegt (
-). Steht in der Spalte ein Strich, wird für dieses Produkt kein Bestand geführt – es bleibt unabhängig von der Menge verkaufbar. Das ist sinnvoll für Artikel ohne sinnvolle Stückzahl (z. B. frisch zubereitete Speisen). - Status. Der Status (z. B. Verfügbar) signalisiert, ob ein Produkt aktuell an der Kasse angeboten wird.
Zusammenhang mit der Inventur
Den Anfangsbestand und spätere Korrekturen erfasst du über das Modul Inventur:
- Anfangsbestand erfassen – Lege vor dem Fest eine Inventur an und trage die vorhandenen Mengen je Produkt ein. Dieser Wert erscheint anschließend in der Spalte Bestand.
- Laufender Betrieb – Während des Verkaufs zählt OpenEOS die verkauften Mengen vom Bestand ab. Du siehst also jederzeit den rechnerisch verbleibenden Bestand.
- Schlussinventur – Nach dem Fest erfasst du den tatsächlich verbliebenen Bestand. Die Differenz zwischen erwartetem und gezähltem Bestand hilft, Verbrauch und Schwund nachzuvollziehen.
Führe Bestände vor allem für Produkte, bei denen die Stückzahl wichtig ist (z. B. Getränkekisten, Pfandbecher). Für frei zubereitete Speisen kannst du die Bestandsführung weglassen, indem du keinen Anfangsbestand erfasst.
Produkte importieren
Statt jedes Produkt einzeln anzulegen, kannst du über Importieren mehrere Produkte gleichzeitig per CSV-Datei einlesen. Im Import-Dialog ordnest du die Spalten deiner Datei den OpenEOS-Feldern zu (Name, Preis, Kategorie usw.) und siehst vorab eine Vorschau, bevor der Import ausgeführt wird.
Aus Speisekarte importieren
Hast du deine Speisekarte schon – als Aushang, Flyer oder PDF –, musst du sie nicht abtippen. Mit Aus Speisekarte importieren liest OpenEOS sie ein und macht daraus einen Vorschlag für Kategorien und Produkte, den du prüfst und dann in einem Schritt anlegst. Diese Funktion gehört zum Assistenten; ein Admin schaltet ihn unter Einstellungen → Organisation → Assistent ein. Solange er aus ist, steht an dieser Stelle ein Hinweis mit Link zu den Einstellungen.
Der Vorschlag ist ein Entwurf. Preis, Steuersatz oder Kategorie können danebenliegen – prüfe die Tabelle, bevor du anlegst. Es wird nichts angelegt, was du nicht ausgewählt hast.
Ablauf
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Klicke auf der Produktseite auf Aus Speisekarte importieren. Der Import gilt für die aktive Veranstaltung.
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Wähle, woher die Speisekarte kommt:
- Fotos oder PDF – zieh die Dateien in das Feld oder wähle sie aus. Bis zu 6 Bilder (JPG, PNG, WebP) oder eine PDF, jeweils höchstens 10 MB. Eine PDF geht nur allein, nicht gemischt mit Bildern.
- Text – füge die Speisekarte als Text ein, so wie sie dasteht, zum Beispiel aus einer Tabelle oder einer E-Mail. Überschriften werden zu Kategorien, „0,3 l 3,00 / 0,5 l 4,00“ zu Varianten, „zzgl. 2 € Pfand“ zum Pfand-Hinweis.

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Klicke auf Auswerten. Das Lesen dauert meist unter einer Minute; du kannst den Dialog so lange offen lassen oder mit Abbrechen verwerfen.
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Prüfe die Vorschau – eine Tabelle mit allen erkannten Produkten:

- Übernehmen – das Häkchen am Zeilenanfang. Nur angehakte Zeilen werden angelegt; über den Kopf der Spalte wählst du alle aus oder ab.
- Name – frei änderbar. Ein farbiger Punkt daneben bedeutet, dass sich der Assistent bei Preis oder Zuordnung nicht sicher war (Unsicher bei Preis oder Zuordnung bzw. Geraten – bitte besonders prüfen); fahr mit der Maus darüber.
- Kategorie – die Auswahl zeigt die vorhandenen Kategorien der Veranstaltung und die neu erkannten mit dem Zusatz neu. Neue Kategorien werden beim Anlegen mit erstellt.
- Preis (€) und MwSt. – wie auf der Karte erkannt, mit Steuersatz-Vorschlag. Hat deine Organisation Keine Umsatzsteuer eingestellt, stehen alle Zeilen auf 0 %.
- Pfand – stand auf der Karte ein Pfand („+ 2 € Pfand“), zeigt die Zeile Auf der Karte: 2,00 € Pfand. Wähle den passenden Pfand-Typ aus; gibt es noch keinen, lege ihn vorher an.
- Varianten – Größen wie 0,3 l und 0,5 l werden zu einem Produkt mit Varianten zusammengefasst, jeweils mit Name und Aufpreis gegenüber dem Grundpreis. Du kannst Varianten ergänzen oder entfernen; sie landen als Optionsgruppe am Produkt.
- Icon – ein Produkt-Icon ist meist schon vorgeschlagen; daneben stehen bis zu drei Alternativen zum Antippen. Mit Produkt-Icon wählen öffnest du die volle Auswahl.
- bereits vorhanden – gibt es in der Veranstaltung schon ein Produkt mit diesem Namen, bekommt die Zeile diese Markierung und eine Auswahl Aktualisieren (übernimmt Preis, Steuersatz, Varianten und Icon in das bestehende Produkt) oder Neu anlegen.
Fehlt einer Zeile etwas Wichtiges (Name fehlt, Preis unlesbar, Kategorie fehlt), steht das rot an der Zeile; ergänze es oder nimm das Häkchen heraus. Über der Tabelle stehen unter Hinweise Dinge, die dem Assistenten aufgefallen sind, etwa ein unleserlicher Preis.
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Klicke auf N Produkte anlegen (bzw. … anlegen, … aktualisieren). Danach erscheinen die Produkte in der Liste und eine Meldung fasst zusammen, wie viele Produkte und Kategorien angelegt wurden.
Bestand, Favoriten und Beschreibungen bearbeitest du anschließend wie gewohnt im Produkt. Im Fuß des Dialogs siehst du, wie viele Importe dir heute noch bleiben – standardmäßig fünf je Tag, siehe Tageskontingent.
Tipps für gute Fotos
- Eine Seite je Foto, gerade von oben, ohne Finger oder Spiegelungen. Lieber sechs Einzelfotos als ein Foto der ganzen Tafel.
- Scharf und hell – im Zweifel das Foto kurz anschauen: Kannst du die Preise lesen, kann es der Assistent auch.
- Nah ran – die Speisekarte soll das Bild ausfüllen, nicht der Tisch drumherum.
- Handschrift und Kreidetafeln funktionieren, wenn sie gut lesbar sind; bei krakeliger Schrift sind die markierten Zeilen genauer zu prüfen.
- Hast du die Karte als Datei (Word, Excel, PDF), nimm die PDF oder kopiere den Text – das ist genauer als ein Foto vom Bildschirm.